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In Dublin geboren, studierte die Irische Sopranistin Sinéad Mulhern, an der Juilliard School in New York und am Curtis Institute of Music in Philadelphia. Sie beendete ihre Ausbildung als Young Artist am Centre de Formation Lyrique an der Pariser Oper. 1998 kam Sinéad bei den Metropolitan Opera National Council Auditions in die Endrunde.

Sinéad gab 1998 ihr Debüt an der Pariser Oper. Als Young Artist trat sie in „Rigoletto“, „Le Nozze di Figaro“, „Lulu“ und in „La Traviata“ auf und spielte die Rolle der Fiordiligi in „Così fan tutte“. Sie sang auch die Rolle der Adina in „l’Elisir d’Amore“ und der Fiordiligi in „Così fan tutte“ beim Toulon Festival. Als Young Artist am Centre de Formation Lyrique gewann Sinéad 1999 den Cercle de Carpeaux Preis, 2000 den AROP-Preis und sie war Preisträger beim Concours International de Paris.

2000, trat Sinéad zum ersten Mal im Theâtre du Châtelet in Paris als Sifare in Mozart’s „Mitridate“ auf, danach hatte sie ein Engagement für dieselbe Rolle in der Graham Vick Production beim Sydney Festival in Australien. 2001 trat Sinéad zum ersten Mal für die Glyndebourne Touring Opera auf, wo sie die Gräfin in „Le Nozze di Figaro“ (Graham Vick) spielte und für die Reisopera in den Niederlanden als Tatyana in der Konwitschney Produktion von „Eugen Onegin“. Danach folgte die Rolle der Lucio Cinna in Mozart’s „Lucio Silla“, eine Co-Produktion von der Opéra de Lausanne und der Opéra de Caen.

2002, trat Sinéad zum ersten Mal an der Komischen Oper Berlin als Asteria in „Tamerlano“ (David Alden) auf. Dieser Rolle folgte Infantin in Zemlinsky’s „Der Zwerg“. 2003 wurde sie Mitglied des Ensembles der Komischen Oper, wo sie Zerlina in „Don Giovanni“ (Konwitschney), die Erste Dame in „Die Zauberflöte“, Micaela in Carmen, Mimì in „La Bohème“, Rosalinde in „Die Fledermaus“, „Jenufa“ (Willy Decker) und Tatyana in „Eugen Onegin“ (Homoki) spielte. 2003, sang Sinéad die Lauretta in „Gianni Schicci“ (Robert Carsen) an der De Vlaamse Oper in Belgien und die First Lady in „Die Zauberflöte“ mit Marc Minkowski bei den Musik-Festivals in Montpellier und Perpignan. Diese Rolle singt sie seither an der Leipziger Oper.

2006/2007 hatte Sinéad ihr Debüt als Massenet’s Manon an der Reisoper in den Niederlanden und ihren ersten Auftritt an der Wiener Staatsoper als Jenufa an der Seite von Agnes Baltsa unter der Leitung von Graeme Jenkins. Zukünftige Engagements umfassen Tatyana in „Eugen Onegin“, Rosalinde in „Die Fledermaus“ und Antonia in einer neuen Willy Decker Produktion von „Les Contes d’Hoffmann“ an der Komischen Oper Berlin sowie ihr Debüt als Massenet’s Manon an der Reisoper in den Niederlanden.

2007/2008 trat Sinéad Mulhern als Iseut in Frank Martin’s „Le Vin Herbé” bei der Ruhrtiennale unter der Leitung von Willy Decker in Deutschland auf, sang die Mimi in „La Bohème“ an der Wiener Staatsoper, gab ihr Debüt als Helena in Brittens „Sommernachtstraum“ an der Oper in Lyon und beim Epidauraus Athens Festival in Griechenland und spielte die Gräfin in „Le Nozze di Figaro“ an der Wiener Staatsoper und auf Tournee durch Rumänien mit den Wienern Philharmonikern. Nach ihrem ersten Liederabend im Opernhaus La Monnaie in Brüssel, kehrte sie an die Komische Oper nach Berlin zurück für die Rolle der Tatyana in „Eugen Onegin”.

In der vergangenen Saison gab Sinéad an der Komischen Oper ihr Debüt als Violetta in einer neuen Hans Neuenfels Produktion von „La Traviata” und kehrte zurück an die Oper in Lyon als Isolde in „Le Vin Herbé” unter der von der Kritik gefeierten Leitung von Willy Decker. Als Maria in Tchaikovsky’s „Mazeppa“ trat sie zum ersten Mal an der Opera Ireland auf.

In der kommenden Saison wird Sinéad unter anderem in den Rollen der Mimi in „La Bohème“ an der Oper in Frankfurt zu sehen sein, sowie als Jenny in „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“ von Kurt Weill an der Komischen Oper. Sie wird auch als Gräfin in der „Nozze di Figaro“ wieder zu sehen sein, diesmal an der Opéra Royale des Schloßes Versailles.

Konzerte umfassten Mozart’s Exultate Jubilate und Mozarts Messe in c-moll mit der Niew Sinfonietta in den Nierderlanden und mit Michel Corboz beim Toulon Festival in France. Sinéad hat auch Mahler’s Symphony no. 2 mit Joseph Swensen in Schottland aufgeführt, sowie Mahler’s Symphony no. 4 mit Kirill Petrenko und begleitet vom Orchester der Komischen Oper in Berlin. 2005, reiste Sinéad nach Tallinn, Estland, wo sie Samuel Barber’s Knoxville begleitet vom Orchester der Estonian National Symphony und mit Olari Elts sang. Sehr versiert ist Sinéad auch in Shostakovich’s Symphony no. 14, welche sie mit dem Het Gelders Orkest in den Niederlanden, der Northern Sinfonia in Manchester und dem Orchestre d’Auvergne in Frankreich aufgeführt hat.

In der vergangenen Saison sang Sinéad auch den Sopran in Beethovens 9. Sinfonie begleitet vom Chambre Philharmonique und Emmanuel Krivine anlässlich einer Tournee durch Frankreich. Die Aufnahmen sind zur späteren Veröffentlichung durch Naïve geplant.

2010 wird Sinéad erstmalig Das Paradies und die Peri von Robert Schumann mit dem RTE National Symphony Orchestra in Dublin, Irland singen.